Was sie verdienen

Kultur | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

KUNST Der Grazer stößt schön langsam ins Premium-Segment internationaler Kunstbetreiber vor.

Ende 2003 war vorerst Schluss. Der, seinem damaligen Themenschwerpunkt Süd-Ost-Europa folgend, als "Balkan Konsulat" übertitelte Kunstverein musste seine Ausstellungsfläche in der Belgiergasse räumen. "Nicht zuletzt wegen mangelnder lokaler Unterstützung", resümiert Margarethe Makovec, die zusammen mit Anton Lederer den Kunstverein gegründet hat. Die beiden blieben trotzdem am Ball, führten als mobile Einheit weiter. Seit vielen Jahren organisieren sie auch ein Artist-in-Residence-Austausch-Programm, das jedes Jahr mit zwei bis drei europäischen Partnern durchgeführt wird.

Ihr Durchhaltevermögen blieb nicht ohne Lohn. Letzten Herbst gelang der Relaunch, in der Volksgartenstraße noch dazu weit besser situiert. Nicht dass mittlerweile die lokalen Förderquellen wesentlich anregender sprudelten. Der EU war aber das Konzept, politisch engagierte Kunstprojekte als


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