Im Alleingang

Politik | Julia Well | aus FALTER 27/08 vom 02.07.2008

UNIVERSITÄT Ab Herbst werden bisher kostenlose Sprachkurse von der Grazer Uni ausgelagert und kosten dann 405 Euro - ein weiteres Beispiel für die Privatisierung des öffentlichen Bildungswesens.

Warum sitz' ich eigentlich hier?", fragt Johanna Prosl in die Runde. Sie findet, dass sich an ihrer Stelle doch die Studienvertretung den Kopf zerbrechen müsste. Prosl, Christopher Wruss und Birgit Herzog sind alles andere als zufrieden, wie es derzeit an ihrem Institut zugeht. Die drei studieren im ersten Jahr Romanistik, gemeinsam haben sie die Initiativgruppe (IG) Romanistik ins Leben gerufen und versuchen seit eineinhalb Monaten, mit dem ÖH-Vorsitzenden und mit grünen und kommunistischen ÖH-Vertretern Verbesserungen für ihre Studiennachfolger zu erreichen.

Ab kommendem Wintersemester, also ab September, sollen die bis dato kostenlosen propädeutischen Sprachkurse an das Institut "Treffpunkt Sprachen" ausgelagert werden - und künftig 405 Euro kosten. Diese Einführungskurse sind zwar nicht


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