Wienzeug

Politik | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

Wien fragt Ist der Christopher Street Day (CSD) noch immer Demonstrationstag gegen Ausgrenzung und Diskriminierung der Lesben-, Schwulen- und Transgender-Bewegung? Oder sind die Festparaden, so wie die hiesige Regenbogenparade, bereits völlig kommerzialisiert? "Wer braucht denn noch den CSD?", lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, die von den "Austrian gay professionals" und dem schwulen Lifestylemagazin gib organisiert wird. Am Podium sitzen unter anderem Wolfgang Wilhelm von der Antidiskriminierungsstelle Wien, Andrea Weinwurm, Vorstandsvorsitzende der Queer Business Women, Daniela Turic von der HOSI-Wien und Dieter Barth, Vorsitzender des CSD-Vereins Nürnberg.

Mittwoch, 9. Juli, 18.30 Uhr, Hotel Meridien, 1., Opernring 15, Anmeldung office@gib-magazin.at

Wien erleuchtet Keine normale Straßenbeleuchtung, sondern buntes Licht wird im Sommer die Bäume und Gehwege des Stadtparks überfluten. Die Lichtkünstlerin Victoria Coeln hat extra für Wien das Lichtkonzept "Painting in the Night" entwickelt: "Mit Beginn der Dämmerung werden die ersten Lichtspuren sichtbar. Nach und nach legt sich ein farbiges Lichtgewebe über das Laub der Bäume, Äste und Stämme."

Donnerstag, 10. Juli, ab 21.30 Uhr, 1., Stadtpark

Wien erklärt Wien ist nicht nur Gemeinde, sondern auch Bundesland. Das ergibt organisatorische Besonderheiten. Vor allem der Wiener Landtag gilt als "unbekanntes Wesen". Ein neues Wissensmodul des "Demokratiezentrums", eines wissenschaftlichen Non-Profit-Projekts, bemüht sich um Information. Erklärt werden etwa Wahlaltersenkung, Ausländerwahlrecht und eben der Wiener Landtag.


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