Kommentar

Impulstanz: Das getanzte Sommerloch

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

Festival kommt von Fest. Nicht bei allen Festivals wird das so deutlich wie bei Impulstanz. Das diese Woche beginnende Tanz- und Performancefestival feiert heuer seinen 25. Geburtstag. Und anders als etwa bei den Wiener Festwochen legt man bei Impulstanz nicht nur auf ein möglichst starkes Programm Wert, sondern man bemüht sich auch um die entsprechende Festivalstimmung. Die Impulstanzpartys am Beginn und am Ende des Festivals werden unter Experten unter anderem deshalb geschätzt, weil dort überdurchschnittlich viel getanzt wird. Auch steht mit der im Vestibül des Burgtheaters eingerichteten Festival Lounge ein täglich geöffneter Club zur Verfügung, der dem Festivalpublikum (und natürlich nicht nur diesem) offen steht.

Das Festival selbst (siehe auch das dieser Falter-Ausgabe beiliegende "Special") ist, wie gewohnt, in jeder Hinsicht breit programmiert. Die prominent besetzte Ballettgala im Burgtheater etwa wird von einer sperrigen Ballett-Dekonstruktion des streng formalistischen


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