Heimspiel für Alma

Wolfgang Kralicek | Kultur | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

THEATER Nach zwölf Jahren kommt Paulus Mankers "Alma" zum ersten Mal nach Wien. Was macht das Spektakel um die Jahrhundertfigur Alma Mahler-Werfel so begehrt?

Als "Alma" auf die Welt kam, war Klaus Bachler noch Intendant der Wiener Festwochen, Franz Vranitzky war Bundeskanzler, und nur sechs Prozent der Österreicher besaßen ein Mobiltelefon. Am 1. Juni 1996 hatte im Rahmen der Festwochen-Reihe "Zeit/ Schnitte - Zeit/Orte" im Sanatorium Purkersdorf bei Wien eine Produktion namens "Alma - A Show Biz ans Ende" Premiere. Der israelische Dramatiker Joshua Sobol und der Wiener Regisseur Paulus Manker hatten zum bewegten Leben von Alma Mahler-Werfel (1879-1964) ein sogenanntes Polydrama entwickelt. Gemeint ist damit eine Aufführung mit mehreren simultan ablaufenden Handlungssträngen, in der sich der Zuschauer frei bewegen kann.

Das Konzept war auf Anhieb erfolgreich: Weil die während der Festwochen im Juni 1996 programmierten elf Vorstellungen hoffnungslos überrannt waren, wurden noch im

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