Stadtrand

Wett(eif)er

Stadtleben | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

Wir müssen jetzt übers Wetter reden. Unbedingt. Keine Angst, es folgen keine belanglosen Ergüsse über Regengüsse, kein flaues Säuseln von lauen Sommerwinden und keine wonnige Tirade angesichts sonniger Tage. Nichts dergleichen! Vielmehr wettern wir übers Unwetter, werden richtig aufbrausend, wenn es darum geht, dass man über Hagel, Sturm und Blitzgewitter informiert werden sollte - bevor die ersten Tropfen gegen's Fenster klopfen. Okay, Sie haben Recht: Der Regen kann gar nicht gegen Fenster klopfen. Die Fenster sind ja sperrangelweit offen, schließlich haben die Damen und Herren Wetterpropheten eitel Sonnenschein angekündigt. Wer bis vor kurzem das aktuelle Wetter wissen wollte, musste nur die Wetterseiten im Internet betrachten. Allerdings hätte man auch einfach den Himmel betrachten können. Dann muss irgendwer erkannt haben, dass das so nicht weitergehen kann. Seit die Wetterseiten kürzlich von dem schlimmen Hagelsturm nichts wussten, hagelt es nun fast täglich hysterische "Unwetterwarnungen". Zum Glück treten die angekündigten Katastrophen nie nicht ein. Trotzdem her mit den zuverlässigen Vorhersagen! C. W.


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