"Nicht groß rumjammern"

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

LESBEN/SCHWULE Der Macher der Regenbogenparade erklärt, wieso der Ringspaziergang diesen Samstag wieder wichtig ist.

Zum 13. Mal findet diesen Samstag auf der Ringstraße die Regenbogenparade statt. Christian Högl, Obmann des Lesben- und Schwulenvereins Hosi Wien und sein Team organisieren seit sechs Jahren die homosexuelle Leistungsschau.

Falter: Herr Högl, stellen Sie sich vor: Es ist Parade, und keiner geht hin!

Christian Högl: Es wäre schön, in der Gesellschaft im Umgang mit Lesben und Schwulen eine derartige Selbstverständlichkeit zu haben, dass wir solche Veranstaltungen nicht mehr brauchen. Aber selbst dann würde es eine Art historischen Gedenkens an eine Zeit geben, in der man uns diskriminiert hat.

Sie haben gerade am Rathaus-Seiteneingang zwei Regenbogenfahnen gehisst, das internationale Zeichen für Solidarität mit und unter Lesben und Schwulen. Der Seiteneingang, ist das nicht etwas popelig?

Das ist der Haupteingang!

Und auf den Straßenbahnen flattern auch noch Regenbogenfahnen


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