Sofasurfers

Valerie Kattenfeld | Stadtleben | aus FALTER 28/08 vom 09.07.2008

URLAUB Wer sich den massentouristischen Paketurlaub sparen will, kann eines von über 600.000 Sofas zwischen Grönland und Australien wählen. Die Übernachtung ist beim Couchsurfing gratis.

Mir wird eh keiner schreiben", dachte Darko, als er vor vier Jahren sein Profil auf der Couchsurfing-Homepage erstellte. 20.000 Menschen waren dort registriert, die meisten von ihnen in den jungen 20ern und damit um einiges jünger als der in Wien lebende Kroate. Schon 15 Minuten später kam die erste Anfrage wegen einer Schlafmöglichkeit, bis heute macht die Gastgeberei einen wesentlichen Teil seines Lebens aus.

Das Prinzip Couchsurfing ist einfach: Online erstellt man sein Profil mit Foto, persönlichen Angaben und Infos zur Wohnstätte. Ab dann kann man Leute aus aller Welt bei sich zuhause temporär aufnehmen - oder selbst verreisen und bei anderen Mitgliedern anstatt in einem Hotel wohnen. Es kostet nichts, und es gibt auch sonst keine Verpflichtungen oder Haken. Warnende Worte sind laut der österreichischen

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