Grüne im Erdölschock?


Armin Thurnher
Vorwort | aus FALTER 29/08 vom 16.07.2008

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Es ist wie vor jeder Wahl: Die Grünen wollen nicht erklären können, warum man sie wählen soll

Kreditkrise: Die US-Regierung stützt kollabierende Banken, um Schlimmeres zu verhindern. Ich bin schon sehr gespannt, wie uns die diversen Neoneos diesmal erklären, dass privat fraglos immer besser ist als der allzeit versagende Staat. Wahrscheinlich betrachten unsere ironischerweise im Staatsblatt Wiener Zeitung publizierenden Speerspitzen des neokonservativen Neoliberalismus auch eine Weltwirtschaftskrise samt zugehörigen Folgen als natürliche Selbstreinigungskraft der Wirtschaft. Wir reden aber heute von etwas anderem. Wir reden von den Grünen.

Vor jeder Wahl geben die das gleiche Drama. Während bei den Schwarzen die Spindoktoren die Produktion ihrer Giftdrüsen verdoppeln, bei den Roten die kleinen Funktionäre die Sohlen ihrer Laufschuhe aufdoppeln und bei den Rechten diverse Raufbolde ihre populistischen Untergriffe nachdoppeln, was tun da die Grünen? Sie

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