Allein mit Allah

Politik | Stefan Apfl | aus FALTER 29/08 vom 16.07.2008

ISLAM Die Islamische Glaubensgemeinschaft ist undemokratisch, nicht repräsentativ und diffamiert ihre Kritiker. Das sagen die Kritiker. Sie treten damit eine grundsätzliche und überfällige Debatte los.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGIÖ) ist vorbildlich. Sie ist das Dach, unter dem Österreichs 400.000 Muslime Platz finden, ihre Vertretung, ihre Stimme. Sie organisiert den Dialog zwischen Kulturen und Muslimen, sie ist ein europäisches Vorzeigemodell an Transparenz und Toleranz. So sieht das Anas Schakfeh, der Präsident der IGGIÖ, der in seinem Büro in der Wiener Bernardgasse sitzt.

Die Glaubensgemeinschaft ein undemokratisches Geflecht aus Vereinsmeierei und Machtspielen. Sie repräsentiert wenige tausend Muslime, noch weniger beteiligen sich an den internen Wahlen. Die Seilschaft an der Spitze diffamiert Kritiker. So sieht das Günther Ahmed Rusznak aus Traun in Oberösterreich, ein Konvertit, der die Glaubensgemeinschaft abschaffen und neu errichten will.


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