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Magdalena, hilf!

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 29/08 vom 16.07.2008

Mannerschnittenrosa glänzt die Metalldose, und im Augenblick des Schmerzes ist das ein beruhigender Anblick. Sonnenbrand auf den Schultern, Schürfwunde am Knie - sommerliches Vergnügen kann böse enden. Die "Magdalena Pomade" der Barmherzigen Brüder ist der Geheimtipp des Sommers: eine einzige Salbe für zig Zwecke. Ursprünglich als Pomade zusammengemischt, um Haare zu formen und zu festigen, spricht die Rückseite der Dose für wahre Wunder. Für Wunden aller Art ist das hundert Jahre alte Rezept geeignet. Geschmiert wird die Salbe bei Verbrennungen und gegen Juckreiz. Bei Haarausfall und Kopfschuppen massiert man sich die Kopfhaut am besten dreimal wöchentlich damit, rät der Verpackungstext. Veränderungen bei konsequenter Anwendung sind bestimmt individuell auszumachen. Nachspürbar ist die Wirkung des Universalmittelchens bei Muskelkater und Gelenkschmerzen. Bei überanstrengten Kniegelenken hilft die Magdalena Pomade ebenso wie bei glühend roten Schultern. Trägt man sie bei


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