Wie dick ist Ihre Haut?

Politik | Armin Thurnher | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

SPÖ Spitzenkandidat Werner Faymann über seine Herkunft, seine Vorstellung von Politik, seinen Umgang mit Medien und seinen Glauben an eine andere große Koalition.

Es ging schnell an die Spitze der SPÖ mit Werner Faymann. Der Brief an die Kronen Zeitung mit dem Schwenk in der EU-Politik sorgte für tumultösen Aufruhr. Die anschließende Neuwahlerklärung der ÖVP machte den Infrastrukturminister auch zum Spitzenkandidaten der Sozialdemokraten. Kolleginnen aus dem Ministerrat sagten, sie wüssten nicht, wer Werner Faymann sei. Grund genug, einmal nachzufragen.

Falter: Herr Minister, was war Ihre Motivation, Politiker zu werden?

Werner Faymann: Das Thema Kernenergie hat mich politisiert. Meine erste politische Arbeit als Schülervertreter war die gegen Zwentendorf. Ich war damals wie heute AKW-Gegner und habe bei der Aktion „Schüler gegen AKW“ maßgeblich mitgemacht.

Das bedeutete damals innerparteiliche Opposition, nicht wahr?

Ich war noch nicht in der SPÖ. Ich bin als unabhängiger


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