Wienzeug

Politik | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

Verteidigt Was tun, wenn eine Gruppe Rechtsradikaler einen Asylwerber attackiert? Wie reagieren, wenn ein Rudel übermütiger Jugendlicher einer Muslima ans Kopftuch will? Ab September bietet Zara, Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, wieder seine Abend- und Wochenendkurse zur „Kompetenzvermehrung“ im Umgang mit derlei Fällen an. Die neun Einheiten des Lehrgangs, der bis Jänner 2009 dauert, reichen von der Geschichte des Rassismus bis zu Konfliktlösung. Zara-Mitglieder zahlen 375 Euro, Nichtmitglieder 420.

Nähere Informationen im Internet unter www.zara.ot/trainings/lehrgang/ oder unter Tel. 492 08 83.

Vergnügt Dieses Jahr liegt Afrika eine Woche lang auf der Donauinsel. Arabella Kiesbauer tritt beim „Afrika Festival“ ebenso auf wie zahlreiche Musiker aus Afrika und Wien. Auch auf die politische Dimension wird nicht vergessen: In einer Podiumsdiskussion über ausländische Arbeiter lautet die Frage „Arbeit oder Ausbeutung?“. Auf dem Festival wird auch das Buch „Ware Frau“ über Frauenhandel und Sexarbeit in Europa, geschrieben von Mary Kreutzer und Corinna Milborn, präsentiert.

Freitag, 25. Jui bis Sonntag, 3. August. Programm unter www.afrika-tage.at

Verwirrt Voriges Jahr hätte am Morzinplatz im 1. Bezirk ein „Rosa Platz“, gestaltet vom Künstler Hans Kuppelwieser für die homosexuellen Opfer der NS-Zeit präsentiert werden sollen. Das Projekt wurde jedoch vergangenen Herbst wegen technischer Probleme gekippt. Nun kündigte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) die Präsentation eines neuen Projekts durch denselben Künstler für Herbst an. Kuppelwieser weiß davon allerdings nichts. Ob und wann der „Rosa Platz“ tatsächlich kommen wird, bleibt also unklar.


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