Fernsehen

Medien | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

Sie lieben echtes Drecksfernsehen? Dann dürfen Sie sich die zweite Staffel der MTV-Realityshow „I love New York“ nicht entgehen lassen. Mit New York ist in diesem Falle nicht die Stadt gemeint, sondern Tiffany Pollard. Die kapriziöse Dame blitzte erst mehrfach in der (ebenfalls bei MTV gezeigten) Kuppelshow „Flavor of Love“ ab – bei der es um die Gunst eines durchgeknallten Rappers ging. Schließlich bekam sie ein eigenes Programm: 20 Männer buhlen um die Liebe des afroamerikanischen Luxusgeschöpfes. Wobei dessen Mutter („Sister Patterson“) stets ein Wörtchen mitzureden hat. Am Ende folgt dann der Heiratsantrag. Nun startete also Staffel zwei. Wieso? Das zur Hysterie neigende Fräulein New York hat die Mutter des Siegers von damals beleidigt, Motherfucker, yeah! Nun versuchen neue Kandidaten mit doofen Spitznamen, sie von ihren Vorteilen zu überzeugen. In der ersten Folge versammelte man dazu eine hübsche Freakshow vom Kleinwüchsigen („Midget“) bis zum spießigen Anzugträger („Tailor Made“) und es ging vor allem um Schwanzlängen. Sie wollen Trash? Hier haben Sie Trash. Sonntags, 21 Uhr.


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