Aus dem Kartenbüro: Nicht alles ausverkauft

Kultur | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

Die Salzburger Festspiele sind ein gutbesuchtes Festival. Das heißt aber nicht, dass es keine Karten mehr gibt. Auch wer erst jetzt draufkommt, dass er zu den Festspielen fahren will, hat noch genügend Auswahl: ein Überblick über das Angebot.

Oper

Hier sieht’s schlecht aus. Die Neuproduktionen „Don Giovanni“, „Otello“ und „Roméo et Juliette“ sind ebenso komplett ausgebucht wie das Salzburgdebüt des Wiener Spaßmusikensembles Mnozil Brass („Irmingard“). Noch Restkarten gibt es für „Rusalka“ und die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ – allerdings nur noch in Gaga-Preis-Regionen jenseits der 200-Euro-Marke. Vergleichsweise günstig kommt man nur noch in „Herzog Blaubarts Burg“ – hier sind noch Tickets für € 130,– zu haben.

Schauspiel

Der „Jedermann“ auf dem Domplatz ist ebenso ausverkauft wie Andrea Breths Dostojewskij-Dramatisierung „Verbrechen und Strafe“ im Landestheater. Für alle anderen Sprechtheaterproduktionen sind noch Tickets vorhanden – und sie sind deutlich günstiger als in der Oper. Die Needcompany-Trilogie „Sad Face/Happy Face“ und „Die Räuber“ auf der Perner-Insel in Hallein kann man ab € 30,– erleben; nur € 10,– kostet die billigste Karte für „Haper Regan“ im Landestheater. Für die Produktionen des Young Directors Project im Republic gilt ein Einheitspreis von € 40,–, wer unter 26 ist, zahlt nur € 22,–.

Konzert

Die Konzerte mit den Wiener und Berliner Philharmonikern sind ebenso voll wie die Solistenkonzerte mit Stars wie Alfred Brendel, Daniel Barenboim, Lang Lang oder Maurizio Pollini. Noch genügend Karten – auch im zweistelligen Eurobereich! – gibt es hingegen für die Konzertreihen „Kontinent Sciarrino“ und „Schubert-Szenen“, für Kammermusik- und Liederabende.

Information und Karten: Tel. 0662/80 45-500 oder www.salzburgerfestspiele.at


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