In Kürze

Kultur | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

Michael Aichhorn (1949–2008) Der Wiener Künstler und Theatermacher ist am 18. Juli nach langer Krankheit gestorben. Aichhorn studierte Malerei, er arbeitete zunächst in der Drogentherapie und als Filmausstatter; neben seiner künstlerischen Arbeit war Aichhorn seit 1984 auch am Theater tätig. Als Schauspieler war er unter anderem in Michael Schottenbergs Gruppe Theater im Kopf und in George Taboris Theater Der Kreis engagiert, ehe er 1990 gemeinsam mit Anselm Lipgens das W.U.T. (Wiener Unterhaltungs Theater) gründete – eine Gruppe, die mit wechselndem Geschick zwischen Sprechtheater und Happening agierte. Zu Aichhorns erfolgreichsten W.U.T.-Inszenierungen gehörte eine szenische Fassung von Platons „Phaidon“, die 1995 Premiere hatte und zuletzt im vergangenen Herbst wiederaufgenommen wurde.

European Jazz Price 2008 Das Austrian Music Office hat seine Nominierungen für 2008 veröffentlicht. Der mit 14.500 Euro dotierte European Jazz Prize geht entweder an den österreichischen


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