Beleg dein Brot mit Gänseblümchen

Stadtleben | Gabi Horak | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

NATUR Wienerwald, Augarten und Grünstreifen am Straßenrand haben eines gemeinsam: Hier wachsen wilde Kräuter.

Estragon macht sich gut auf dem Brot. „Und kosten Sie mal das Bohnenkraut, aber nur ein Blatt, ist ziemlich scharf.“ Petra Zizenbacher lässt die Gäste in ihrem Garten alles abrupfen, was genießbar ist. Und das trifft auf so gut wie alles zu, wissen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Heilkräuterexkursion nach einer Stunde Spaziergang entlang der Liesing. Zum Abschluss werden jetzt Kräuterbrote geschmiert und Blütenwasser in allen Farben angesetzt. „Der Schinken ist gestrichen vom Speiseplan“, sagt eine Teilnehmerin, während sie ihr Butterbrot mit Gänseblümchen und Löwenzahn belegt. Wie die zahlreichen Hauskatzen schleichen Exkursionsleiterin und mehrere Teilnehmerinnen barfuß durch das nasse Gras und schnuppern an den beschilderten Pflanzen. Durch das Gewitter am Nachmittag ist alles frisch gewaschen und saftig. Aber sind die Kräuter in der Stadt außerhalb


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