Bim, Oida!

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 30/08 vom 23.07.2008

KLEIDUNG Das junge Label kaRja ist eine äußerst sympathische Einfrauschau.

Katja Rozboril liebt Bimfahren, sagt sie. Dass die Ringlinien 1 und 2 demnächst eingestellt werden, findet sie höchst unerfreulich. Denn wenn der jungen Frau fad ist, dreht sie ein paar Runden. Doch normalerweise dürfte es Katja Rozboril nicht so schnell langweilig werden. Erst recht nicht, seitdem sie ihr neues Geschäft hat, wo sie nicht nur Kleidung verkauft, sondern diese auch noch selbst entwirft, zuschneidet, näht und besiebdruckt. Und die Stoffe stöbert sie natürlich auch noch auf, für ihre kleine Einfrauschau unter dem Labelnamen kaRja, einem Wortspiel mit ihrem Namen.

Rozboril ist gelernte Kleidermacherin, hat eine Modeschule besucht, ein Textilkolleg absolviert und spricht im Zusammenhang mit dem, was sie macht, bewusst nicht von Design, sondern von Handwerk – wie erfrischend! Ihren Kollektionen liegt eine langwierige Stoffsuche zugrunde, die Handwerkerin verarbeitet am liebsten Material mit Geschichte


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