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Glückliche Beeren

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 31/08 vom 30.07.2008

Diese Woche ist es so weit: Die späten, köstlich süßen Himbeeren sind reif. Sich nach ihnen zu bücken und nach der Methode "eine in die Tupperschüssel und zwei in den Mund" zu pflücken, ist am Himbeerhof Renner an der südsteirischen Weinstraße jedoch nicht mehr angesagt. "Wir brauchen die Früchte dringend selber", erklärt Margret Renner beinahe entschuldigend. Hauptberuflich Himbeer- und Weinbauern sind Frau Renner und ihr Mann Valentin nun seit fünfzehn Jahren. In Doppellitern wurde der Wein damals abgefüllt und in großen Gebinden verkauft, als die beiden begannen, die Sorten im hundert Jahre alten Weingarten auszulesen. Heute stehen acht Sorten biologischen Weins aus dem eigenen Weingarten in 0,75-Liter-Flaschen neben der Spezialität des Hauses im Regal, dem Himbeerwein. Dafür werden die Beeren mit Zuckerwasser und Hefe angesetzt und vergären zu Wein. Wer kosten möchte, nimmt sich am besten mehr Zeit und Wanderschuhe mit: Der Himbeerhof Renner liegt entlang der Glanzer


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