Liebe Leserin, lieber Leser

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 31/08 vom 30.07.2008

Es ist eine Farce und blutiger Ernst zugleich. Radovan Karadzic´, mutmaßlicher Kriegsverbrecher, Psychiater und Guru, soll sich in Wien aufgehalten haben, was die führenden Blätter des Landes sogleich in fetten Storys ausschlachteten. Dass sich diese als Humbug erwiesen, ändert an der Glaubwürdigkeit dieser Zeitungen nichts. Eine Frau, die Karadzic´ kannte und mit ihm zusammen in Seminaren saß, erinnert sich an die Bedeutung dieses Mannes für den Balkan: die slowenische Schriftstellerin Marusa Krese. Ihren berührenden und bitteren Bericht finden Sie auf Seite 10. Das Gegenstück dazu, den Text über das andere Serbien, liefert Politikexperte Gerald Knaus (Seite 11). Der Balkanspezialist zählt zu den regelmäßigen Mitarbeitern im Falter.

Die Falter-Leserschaft kennt Krese als Grazer Stadtschreiberin; bald wird sie mit einem Stipendium des Instituts für die Wissenschaft vom Menschen nach Wien kommen.

Wiedergekommen ist Heide Schmidt. Im Gespräch mit Nina Horaczek und Florian Klenk


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