Wieder mal Damenwahl

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 31/08 vom 30.07.2008

MUSIK Nach stilleren Jahren meldet sich die 80er-Ikone Cyndi Lauper mit dem Dance-Album "Bring Ya to the Brink" zurück.

Beinahe parallel begannen 1984 zwei amerikanische Sängerinnen ihre Karrieren. Ende des Jahres landete Madonna mit "Like a Virgin" ihren ersten Nummer-1-Hit in den US-Billboard-Charts, einige Monate zuvor war dies Cyndi Lauper mit "Girls Just Wanna Have Fun" gelungen. Zufall? Beide Songs kamen im Gewand des gutgelaunten, überaffirmativen 80er-Jahre-Discohits daher, versteckten unter dieser glatten Oberfläche jedoch eine klare Botschaft: Jungs, ihr könnt uns gern begaffen, solang ihr wollt, aber wir Mädels übernehmen jetzt mal das Ruder.

Dieser Erfolg der Girl-Power gelang nicht von selbst. So benötigte Cyndi Lauper einige Überredungskünste, ehe ihr ihre Plattenfirma überhaupt gestattete, auf dem ersten Album "She's So Unusual" auch selbst geschriebene Songs zu platzieren. Darunter befand sich immerhin die inzwischen zum Klassiker avancierte Ballade "Time After


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