All You Need Is Love

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 31/08 vom 30.07.2008

LITERATUR Richard Milward ist mit "Apples" etwas Seltenes gelungen: ein richtig guter Roman über Jugend, Liebe und Drogen. Ein Treffen mit dem jungen englischen Autor.

Und irgendwann ist das Aufnahmegerät voll. Richard Milward sitzt in einem Münchner Innenhof und spricht über seinen Debütroman "Apples". Das vom Erwachsenwerden im heutigen England erzählende Buch hat dort im vergangenen Jahr mächtig eingeschlagen, ",Catcher in the Rye' meets The Arctic Monkeys", schrieb die Times. Zum Erscheinen der deutschen Übersetzung hat der Verlag einen Pressenachmittag angesetzt. Und so schüchtern und entrückt Milward beim Händeschütteln noch wirkt - ein bisschen so, wie man sich den jungen Jarvis Cocker vorstellt -, so sehr sprudelt es aus ihm heraus, wenn es darum geht, sich über die Faszination auszulassen, die das Schreiben auf ihn ausübt.

"Das Buch ist entstanden, als ich 19 und nach der Schule ein Jahr arbeitslos war", sagt der inzwischen 24-jährige Milward. "Ich kann mir nur vorstellen,


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