Wieder am Markt

Pfirille

Stadtleben | aus FALTER 31/08 vom 30.07.2008

Es ist ja noch gar nicht so irrsinnig lange her, da waren wir pfirsichmäßig ein Entwicklungsland. Was einem freilich erst auffiel, wenn man zum Beispiel einen spätsommerlichen Markt in Spanien besuchte: Pfirsiche in zig Größen, Formen, Weichheiten und Geschmäckern - toll! Ein bisschen was hat sich getan, Nektarinen, Saturnpfirsiche, heimische Züchtungen von Weingartenpfirsichen, immerhin. Jetzt gibt's die Percocche, eine Kreuzung aus Marille und Pfirsich, die man - so behauptet zumindest eine junge Frau mit schönen Füßen im Internet - in der süditalienischen Heimat ihres Mannes spaltenweise in roten Tafelwein schneidet. Okay, die Festfleischigkeit lässt natürlich auch das Braten in Butter oder das Verarbeiten zu Salat zu.

Percocche, um E 4,40/kg bei Naturkost St. Josef, 7., Zollerg. 26.


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