Media-Mix

Medien | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Verschärft Jetzt ist es offiziell: Die US-Zollbehörden dürfen bei einer Ein- und Ausreise in die USA sämtliche elektronischen Geräte, also Laptops, MP3-Player, Handys oder USB-Sticks durchsuchen, um Hinweise auf Terrorismus zu finden. Einen konkreten Verdachtsfalls für die Elektro-Durchsuchung braucht es nicht. Die Behörden dürfen auch Kopien der gefundenen Daten erstellen. Das US-Heimatschutzministerium rechtfertigt die Datenkopie damit, dass die gefundenen Schriftstücke in einer anderen Sprache abgefasst oder verschlüsselt sein könnten. Sollte sich kein Verdacht erhärten, müssen die Daten umgehend gelöscht werden.

Verloren Nirgendwo scheinen so viele Rechner verschütt zu gehen wie auf Flughäfen. Laut einer vom PC-Hersteller Dell in Auftrag gegebenen Studie des Ponemon Instituts verschwinden am Londoner Flughafen Heathrow pro Woche 900 Laptops, am Pariser Charles de Gaulle sind es 700 Stück. Auf US-Flughäfen werden insgesamt 12.000 Computer als verschwunden gemeldet. Die Rechner werden nicht nur gestohlen, sondern oft auch einfach liegen gelassen.

Verschätzt Sie galt als die Jahrhunderterfindung und sollte auch zumindest hundert Jahre lang halten. Als vor drei Jahrzehnten die ersten CDs auf dem Markt auftauchten, wurde 100 Jahre Speichersicherheit auf der silbernen Scheibe versprochen. Die "Stiftung Warentest" hat die Qualität von Rohlingen nur überprüft: Zwar schneiden fast drei Viertel der 48 getesteten Produkte mit "gut" ab, die Haltbarkeit liegt aber nur bei etwa 15 Jahren - und auch das nur, wenn man mit seinen CDs vorsichtig umgeht, Fingertapser oder Kratzer vermeidet und sie richtig lagert. Wer wichtige Daten aufheben möchte, sollte diese am besten dreifach absichern: im PC, auf einer CD oder DVD und auf einer externen Festplatte.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige