Buch der Stunde

China-Roadmovie

Kultur | Andreas Kremla | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Ein Kolumnist fährt durch China. Christian Y. Schmidt ist im Reich der Mitte mehr als nur Tourist. Mit einer Chinesin verheiratet, lebt er seit einigen Jahren in Peking. Von dort liefert der freie Journalist regelmäßig seine Spalte "Bliefe von dlüben" ans Satiremagazin Titanic. Chinesisch spricht der deutsche Autor aber kaum - und vom Land abseits der Hauptstadt hat er wenig gesehen. Das soll sich nun ändern.

Zuerst geht es nach Schanghai. Dort beginnt die Nationalstraße 318. Die "chinesische Route 66" führt vom ostchinesischen Meer nach Westen, über weite Strecken den Jangtse entlang über Chongqing und Sichouan nach Tibet und schließlich nach Nepal. Die Strecke ist auch ein Weg von heute nach gestern - von den mondänen Städten der Ostküste zu den ruralen Gebieten im Hinterland. Auf diesen fast 5400 Kilometer China will Schmidt "selbst ein Chinese werden, wenigstens ein bisschen". Heiteres Scheitern ist vorprogrammiert.

"Allein unter 1,3 Milliarden" überzeugt durch Bescheidenheit,


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