In Kürze

Kultur | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Alexander Solschenizyn (1918-2008) Die Erzählung "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch", in der er den Alltag in einem sowjetischen Arbeitslager aus eigener Erfahrung schildert, konnte der russische Schriftsteller 1962 noch in seiner Heimat veröffentlichen. Zur Verleihung des Literaturnobelpreises 1970 ließ man den Dissidenten aber schon nicht mehr ausreisen. Und der Samisdat-Veröffentlichung seines monumentalen Dokumentarromans "Archipel Gulag" folgte 1974 prompt die Ausweisung aus der UdSSR. Erst 1994 kehrte Solschenizyn aus den USA nach Russland zurück, geriet aufgrund seiner konservativen Warnungen vor einem religiösen Verfall aber zunehmend unter Kritik. Am 3. August ist der dennoch stets als moralische Instanz gefeierte Schriftsteller in Moskau gestorben.

Hitlers Museum im Netz Unter dem Kommando "Sonderauftrag Linz" ließ Adolf Hitler zwischen 1939 und 1945 tausende von zum Teil geraubten oder beschlagnahmten Kunstwerken zusammentragen. Nach Kriegsende hätte diese Sammlung

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