Zur Person

Kultur | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Der Kunsthistoriker Werner Hofmann wurde am 8. August 1928 in Wien geboren. Nach seinem Studium war er Volontär an der Albertina, dann Gründungsdirektor des 1962 eröffneten Museums des 20. Jahrhunderts (heute Mumok). Von 1969 bis 1990 leitete er die Hamburger Kunsthalle. Seine Publikationen und Ausstellungen zu den Grundlagen moderner Kunst, etwa der Zyklus "Kunst um 1800" oder sein Buch über Karikatur, sind Meisterwerke eines unorthodoxen, über Fachgrenzen hinausblickenden Forschers und Autors. Nach Wien kehrte er 1987 zurück, um die epochale Festwochen-Ausstellung "Zauber der Medusa" zu kuratieren. Anlässlich seines 80. Geburtstags verlieh ihm die Stadt Hamburg den bedeutenden Aby-M.-Warburg-Preis. Zuletzt veröffentlichte er eine Monografie über Edgar Degas.


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