Wieder am Markt

Das Ei der Babette

Stadtleben | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Das grundsätzliche Problem: "Bio", "Freiland" und andere moralisch hochwertige Zertifikate bedeuten zwar, dass man sich die Produkte mit besserem Gewissen zu Gemüte führen kann, sie bedeuten aber nicht automatisch, dass sie besser schmecken. Vor allem nicht bei den Eiern. Der Herr Toni hat jetzt aber ein Produkt aufgelegt, bei dem das anders ist: Eier von sogenannten Grünlegern und Schwarzlegern alias "Babette" - Kreuzungen alter, südamerikanischer Hühnerrassen mit englischen, die zwar wenige, aber dafür irrsinnig schöne Eier legen: schlank, spitz, mit ziemlich dicker Schale (Favorit beim Eierpecken!), hellgrün oder bronzefarben. Und: großer Dotter, der echt besser schmeckt, und sogar das Eiweiß wirkt kerniger. Nachteil: Man will keine anderen Eier mehr.

Tonis Babette-Eier, um E 3,59/6 St., z.B. Meinl am Graben, 1., Graben 19.


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