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Tapas, tapas!

Stadtleben | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Die spanischen Miniaturhappen - kalt oder warm, flüssig oder fest, nass oder trocken, je mehr, desto besser - hatten vor ein paar Jahren schon einmal Konjunktur in Wien. Dann schlief's wieder ein bisschen ein. Schade, denn sehr viel besser lässt sich urban-unverbindlich nicht essen. Hier zum Beispiel.

Bodega Marqués, 1., Pariserg. 1, Tel. 533 91 70, Mo-Sa 17-1, So 17-23 Uhr,

Anspruchsvollste Tapaszentrale der Innenstadt, traditionell und kreativ, riesige Weinkarte.

Casa Festival, 4., Naschmarkt 130, Tel. 581 46 55, Mo-Sa 11-22 Uhr.

Kommt der ursprünglichen Idee wahrscheinlich am nächsten, wenngleich der Weinausschank hier gegenüber den großartigen Gemüsekonserven an Bedeutung zuzunehmen scheint.

Cantino, 1., Seilerstätte 30,

Tel. 512 54 46, So-Fr 12-15,

Mo-Sa 18-23 Uhr, www.cantino.at

Derzeit bestes Tapasrestaurant in Wien, wenngleich vom bodenständigen, urtümlichen Barfood hier nicht mehr sehr viel zu bemerken ist. Veredelt.

Side Step, 8., Lange G. 52, Tel. 0676/782 02 30, Mo-Sa 18-2, So 18-1 Uhr, www.tapas-bar.at

Ehemaliges Bierlokal, das vor sieben Jahren zu einer der authentischsten Tapasbars der Stadt wurde. Über 40 Positionen der klassischen Art, sehr Sevillano.

WEIN - Robert Schlumberger war zwar ein Piefke, zeigte den Ösis vor 160 Jahren aber, was Sekt und auch was Rotwein heißt. Vor ein paar Jahren wurde die Bad Vöslauer Rotweinserie von Schlumberger wieder neu aufgelegt, darunter auch der "Goldeck", eine würzige Cabernet-Sauvignon-Merlot-Cuvée ohne Barriqueausbau, absolut genau der rassige Rotwein, den man zu Wurst, Schinken und Bratgemüse trinken will. Unglaublicher Preis.

Preis: u 4,99; Bewertung: 5/5 (= großartig), bei Spar und Merkur.


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