"Ein bisschen Staunen"

Kultur | Thomas Wolkinger | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

KUNST Mit seinem "Lichtschwert" hat Hartmut Skerbisch das Stadtbild geprägt wie kein anderer bildender Künstler. Zugleich ist keine Skulptur umfassender missverstanden worden. Ein Gespräch im Grazer kunstGarten über die Schönheit der Form, das Schäumen der Welt und die Lügen der Politik.

Den kunstGarten darf man sich als kleines Paradies vorstellen. Auf dem schmalen Grundstück an der Grazer Peripherie wuchert im Sommer das Leben. Auf der luftigen Terrasse stehen gerade die südafrikanischen Blutblumen in üppig-oranger Blüte, über dem Gartendschungel, dicht mit französischen und englischen Rosen, mit Brombeerstauden und Obstbäumen bewachsen, schweben fette, zufriedene Käfer. Eigentlich ein idealer Ort auch für die Kunst (zum kunstGarten siehe auch S. 6).

Hartmut Skerbisch hat die überbordende Natur allerdings vor ein Problem gestellt: "Eigentlich brauche ich einen möglichst undefinierten Raum, den ich durch das Einfügen eines Objekts dann spezifischer machen möchte. Und


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