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Stadtleben | C. Huemer, T. Schaffer und G. Schenker | aus FALTER 32/08 vom 06.08.2008

Steirerinnen und Steirer der Woche

Von seinem kulturhistorischen Interesse für den Rausch ausgehend, könnte man sagen: Fritz Ostermayer als Impresario des regionale-Projekts "Das west-östliche Delirium - Gesänge auf den Wein" ist das Antonym zur Fehlbesetzung. Auf gut Deutsch: Wer, wenn nicht er? Im Pop und in kreativen Schreibberufen gehört der Alkohol ja angeblich zum business as usual, aber außer ihn einfach zu trinken, kann man ihm auch kunstvoll huldigen. In Form von Lesungen und Konzerten wurde an drei Tagen (sic!) dem Teufel ein menschliches Antlitz verliehen. Falter- und Kurier-Kolumnistin Doris Knecht etwa kennt die Wirkung von Alkohol und weiß sie in amüsante Worte zu fassen. Aber auch Christoph Grissemann, Bulbul oder das Kollegium Kalksburg: Sie alle stehen in Verdacht, nicht nur gezutzelt, sondern auch schon hinuntergeschluckt zu haben. Beim Auftritt des großartigen französischen Singer/Songwriters Red mit Naked Lunch-Frontman Oliver Welter musste man im positiven


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