„Das zerreißt uns“

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 33/08 vom 13.08.2008

SPÖ Parteichef Werner Faymann schloss am Parteitag eine Koalition mit der Strache-FPÖ aus. Manche Länderchefs murren bereits.

Die Sprache ist gewählter, der Inhalt klingt bekannt: „Probleme massenhafter Migration“ kritisierte ein Bündnis sozialdemokratischer Intellektueller um den früheren Finanzminister Ferdinand Lacina. In einem offenen Brief, den der Kurier veröffentlichte und der einen Beitrag leisten sollte, die Sozialdemokraten wieder auf den rechten Weg zu führen, wurde die Massenmigration gemeinsam mit der „hartnäckig bestehenden Ungleichheit zwischen Mann und Frau“ und der „Dominanz neoliberaler Politik“ als eine der brennendsten Herausforderungen der Gegenwart aufgelistet. Den Freiheitlichen könnte das gefallen.

Beim SPÖ-Parteitag am Freitag in Linz, 50 Tage vor der Wahl, bekräftigte der mit 98,36 Prozent der Stimmen neugewählte SPÖ-Parteichef Werner Faymann eine Festlegung, die den Blauen weniger gefällt: „Mit dieser Strache-FPÖ wird es keinen einzigen


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