Wir sind Büchner!

Kultur | aus FALTER 33/08 vom 13.08.2008

Literatur. Mitten im Sommer hat der Bücherherbst längst begonnen. Wie gut er wird, kann erst nach Einbringung der Ernte beurteilt werden. Aber schon die ersten Lesefrüchte berechtigen zu einiger Zuversicht.

Vor genau einem Jahr zierte das Konterfei von Michael Köhlmeier (genaugenommen: dessen linkes oberes Gesichtsviertel) das Falter-Cover. Dass Köhlmeier mit „Abendland“ den „Roman des Jahres“ geschrieben habe, wie ebendort behauptet, blieb naturgemäß nicht unwidersprochen, spiegelte aber auch die erhöhte (oder, wie manche meinten: hysterische) Aufmerksamkeit wider, die der österreichischen Literatur zuteilwurde – und zwar durchaus nicht nur seitens der heimischen Kritik. Die Neue Zürcher Zeitung sprach von einem „Jahrhundertherbst der österreichischen Literatur“, und der Umstand, dass mit Sabine Gruber, Peter Henisch, Robert Menasse, Peter Truschner, Thomas Glavinic und Michael Köhlmeier fast ein Drittel der Vorauswahl zum Deutschen Buchpreis von Österreichern


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige