Buch der Stunde

Mater nostra

Kultur | aus FALTER 33/08 vom 13.08.2008

Ein neues Buch über Madonna also. Aber ist Frau Ciccone-Ritchie, die am 16. August ihren 50. Geburtstag feiert, nicht längst bis in die letzte Faser analysiert? Hat sie uns nicht selbst alles gezeigt, jedes Geheimnis offenbart? Wir sind doch bestens mit ihrem Leben vertraut, ihren Liedern und ihren vielen Gesichtern! Kann ein derartiges Buch also überhaupt Sinn ergeben? „Madonna und wir. Bekenntnisse“, herausgegeben von den deutschen Musikjournalistinnen Kerstin und Sandra Grether, gibt auf diese Frage eine eindeutige und überzeugende Antwort: Ja, ein derartiges Buch macht Sinn – und obendrein sehr viel Spaß.

Die mehr als drei Dutzend Texte in diesem mit künstlerischen Arbeiten zum Thema illustrierten Reader suchen formal wie inhaltlich unterschiedlichste Zugänge zum Phänomen Madonna. Mal analytisch, dann wieder schwelgerisch, mal aus der Warte des Fans, dann wieder aus jener des Kritikers, mal journalistisch, dann wieder literarisch, mal auf Fakten, dann wieder auf Stimmungen


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