Bisschen Rohbau

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 33/08 vom 13.08.2008

Neuer Shop. Die Beutel bei Sack&Pack sind interessant. Der Rest aber auch.

Dieser Stoff fließt wie Wasser“, sagt Gabriele Ring. Und das ist irgendwie auch naheliegend, schließlich kann der Stoff, aus dem die Designerin Taschen und Beutel herstellt, schon mal Putzfetzenmaterial sein – genau: die groben grauen Lappen mit der waffeligen Struktur. Natürlich verwendet sie dabei ausschließlich fabrikneue Exemplare ohne jedes Vorleben, und das schon seit geraumer Zeit. „Ich und die Japaner finden’s toll“, sagt sie, und die Japaner sind in diesem Falle nicht die Einkäufer der schicksten Boutiquen zwischen Tokio und Nagaski, sondern Touristengruppen aus einem Hotel ein paar Häuser weiter in der Margaretenstraße.

Seit Frau Ring hier ihr Geschäft Sack&Pack eröffnet hat, kann sie regelmäßig Menschentrauben aus Fernost beobachten, die neugierig ihre Auslagen betrachten – und begeistert Putzfetzenbeutel kaufen, zwischen 35 und 170 Euro kosten die, je nach Machart. Denn erstens bestehen


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