Mediensplitter

Medien | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

Genossen gegen Küniglberg Die SPÖ hat versucht, einen kritischen „ZiB“-Beitrag über die dominante Rolle der Kronen Zeitung im Wahlkampf zu verhindern. Die Journalisten thematisieren auch die enge Verbindung des SPÖ-Chefs Werner Faymanns zum Blatt. Montagabend ging das ungeliebte Stück schließlich doch auf Sendung, nachdem der Redakteursrat öffentlich gegen die politische Einflussnahme protestierte. Ursprünglich hätte der „ZiB“-Beitrag schon vergangenen Mittwoch ausgestrahlt werden sollen, sei dann aber laut ORF-Kommunikationschef Pius Strobl „nicht fertiggeworden“. Falsch, entgegneten die ORF-Redakteursvertreter. „Der Beitrag hätte – entgegen anderslautenden Aussagen – problemlos zeitgerecht für die Sendung fertiggestellt werden können“, hielten Danielle Spera, Dieter Bornemann und Stefan Gehrer fest. Es könne nicht sein, „dass interne Diskussionen über die Gestaltung eines Beitrags dazu führen, dass am Ende die produzierenden Redakteure die Schuld an


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