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Medien | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

Schwarzmarkt für geklaute Daten In Deutschland wird derzeit ein Datenschutzskandal nach dem anderen publik: Vergangene Woche wurde der Verbraucherzentrale in Schleswig-Holstein eine CD mit 17.000 Datensätzen zugespielt, die Namen, Telefonnummern und auch die Kontoverbindung der darin aufgelisteten Verbraucher enthält. Ein Lübecker Callcenter steht unter Verdacht, illegal mit diesen Daten gehandelt zu haben. Nun wurde außerdem bekannt, dass sich auch Callcenter in Bremerhaven und Hamburg widerrechtlich Zugang zu Kundendaten verschafft haben sollen. Diese Fälle zeigen, dass es einen Schwarzmarkt für sensible Informationen gibt. Der deutsche Datenschutzbeauftragte Peter Schaar verlangt nun härtere Strafen für all jene, die Daten stehlen oder illegal weiter geben.

Werbung für illegale Videos Auf dem Online-Videoportal YouTube laden Tausende Internetuser ihre Clips hoch, doch nicht immer besitzen sie auch das Urheberrecht für dieses Material. Bisher pochten große Medienkonzerne wie CBS, Universal Music oder Electronic Arts darauf, dass diese Inhalte entfernt werden. Nun findet laut der New York Times bei diesen Konzernen ein Umdenken statt: Die Beiträge dürfen online bleiben, müssen aber mit einer kurzen Werbeeinblendung und einem Verweis auf den Rechteinhaber versehen werden.


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