George Bush mit Flügeln

Kultur | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

POPKULTUR Als Comic-Held ist Batman heute wieder näher an seinen Ursprüngen: eine ambivalente, wo nicht gar finster reaktionäre Figur, die den jeweiligen Zeitgeist widerspiegelt.

„Criminals are a superstitious cowardly lot. So my disguise must be able to strike terror into their hearts!“

Batman #1

Dem heimischen Kinostart des jüngsten Leinwandabenteuers von Batman gehen Jubelmeldungen über Kassenrekorde voraus: In den USA überholte „The Dark Knight“ nach zehn Tagen mit 314 Millionen Dollar Einnahmen den bisherigen Rekordhalter „Fluch der Karibik 2“, und nach 18 Tagen war die 400-Millionen-Dollar-Grenze überschritten. Bis zum Ende des Sommers erwartet man, dass auch noch die Schwelle von 600 Millionen Dollar erreicht und damit der bisher in den USA kommerziell erfolgreichste Film, James Camerons „Titanic“, von Platz eins verdrängt wird.

Warum kann sich dieses Superheldenepos gegen breitenwirksame Liebesdramen und familientaugliche Animationsspäße so erfolgreich durchsetzen?


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