Zur glücklichen Garnele


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

NEUES LOKAL Systemgastronomie sieht heute ein bisschen anders aus. Man kocht auch ein bisschen anders als früher. Im Yumiró gibt man sich nachhaltig.

Systemgastronomie ist nicht gerade ein wahnsinnig positiv besetzter Begriff. Man denkt an Pizza Paradies, Schnitzelland, Rosenberger und ähnliche Zentren der Fließbandverköstigung. Systemgastronomie kann aber auch längst ganz anders, nämlich erstens in höhere Sphären streben (man denke da etwa an Plachutta oder Do & Co), und zweitens sehr viel bessere Marketingstrategen damit beauftragen, ein sehr viel schickeres und fetzigeres Outfit für die Kantinenketten zu kreieren. Vapiano, Pr´`et à Manger, Mr. Lee und dergleichen erwischen ihr Publikum nämlich an einer Stelle, wo sie’s vor lauter cool und trendy fast nicht merken, dass sie von der Industrie versorgt werden.

Die beiden Eigentümer des relativ neuen Yumiró kommen aus der systemgastronomischen Branche und hatten aber ein paar recht interessante Ideen. Nämlich Systemgastronomie

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