Tier der Woche

Spielgefährten

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

Welches besondere Tier sollte in der Finalwoche der Olympischen Sommerspiele 2008 zum Intimtalk in diese Kolumne eingeladen werden? Der Große Panda ist interviewmäßig ein Langweiler, der Südchinesische Tiger war wegen Aussterbens verhindert, der Kragenbär musste zum Galleabzapfen, und eine Pekingente sollte man als Journalist nicht auftischen. Da bietet sich doch ganz sinnhaft der Pekinese an. Gemeint sind dabei natürlich nicht die Bewohner Beijings, über die sich Christine Reiler in ihrer olympischen Kurier-Kolumne wunderte, dass diese seltsamerweise noch nicht alle Englisch sprechen könnten. Hier geht es um jene Hunde, die den zweifelhaften Ruf genießen, nur auf den Sofas alter Damen vorzukommen, obwohl es sich dabei um eine der ältesten Hunderassen der Welt handelt. Bis ins 19. Jahrhundert durften diese Tiere nur innerhalb der Mauern der Verbotenen Stadt von Mitgliedern der kaiserlichen Familie gehalten werden. Auf Diebstahl und Ausfuhr eines Hundes stand die Todesstrafe. Erst


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