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Kultur | Kerstin Biernat | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

Sammelband

Wolfgang Bauer:

Lektüren und Dokumente

Wie kaum einem anderen Literaten der „Grazer Gruppe“ eilt Wolfgang Bauer sein Ruf voraus. Die „Anekdoten und Geschichtchen“ rund um „Magic Wolfi“ sind legendär. Verblasst daneben die Bedeutung seines literarischen Schaffens? Der Grazer Literaturwissenschaftler Paul Pechmann, Herausgeber des Sammelbandes „Wolfgang Bauer. Lektüren und Dokumente“, attestiert den Werken des 2005 verstorbenen Literaten eine Nicht-Kommerzialität, die das Publikum und auch die Bühnen selbst zu verschrecken scheint. Es ist „das für Bauer so charakteristische Spiel mit der Undezidiertheit des seinen Texten zugrunde liegenden Kunstbegriffs“, das irritiert. Zu viel der Irritation?

Nicht nur dieser Frage nimmt sich das unlängst erschienene – bisher leider zu wenig beachtete – und über 200 Seiten schwere Konvolut an. Vornehmlich durch gedruckte Referate – gehalten anlässlich des Wolfgang-Bauer-Symposions im Grazer Stadtmuseum voriges Jahr


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