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Schotten dicht

Maria Motter | Stadtleben | aus FALTER 34/08 vom 20.08.2008

Es gibt Produkte, die sind so schlau, dass man sich fragt, wie man je ohne sie ausgekommen ist. Der „Speed Bag“ ist ein solches: Auf den ersten Blick sieht der schwarze Plastikbeutel ein wenig nach verstärktem Müllsack aus. Doch egal, ob man mit dem Schlauchboot auf der Sulm paddelt, seine sieben Sachen für ein Wochenende im Zelt packt oder auf Schwammerlsuche durch die Wälder hirscht: Der Seesack aus Polyamid muss mit. Dann darf der Sommerregen überraschen. Denn Speed Bags halten durch ihr spezielles, PVC-beschichtetes Gewebe mit verschweißten Nähten alles, was man in ihnen aufbewahrt, garantiert trocken. Motorradfahrer wie Taucher kennen die praktischen Taschen seit langem. Was im Bikershop „Speed Bag“ heißt, wird in Tauchschulen als „Sea Bag“ verkauft. Bei Louis, einem Motorsport-Fachhändler, der sich in Graz an der Peripherie in jenem trostlosen Hallengebäude eingemietet hat, das einst das „Puntigamer Einkaufszentrum“ werden wollte, gibt es den Speed Bag regulär

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