Wer braucht Wachstum?

Markus Marterbauer | Vorwort | aus FALTER 35/08 vom 27.08.2008

WIRTSCHAFT Der Konjunkturabschwung bringt mehr Arbeitslosigkeit und ein höheres Budgetdefizit. Kann Wachstumspolitik die Probleme lösen?

Nun tritt ein, was seit einem halben Jahr absehbar war: Der von den USA ausgehende Konjunkturabschwung hat - durch den starken Euro und die hohen Ölpreise verstärkt - die Europäische Union erreicht. In Deutschland, Frankreich und Italien schrumpft die Produktion bereits, in Österreich hat sich ihr Wachstum markant verlangsamt. Die Aussichten für das nächste halbe Jahr sind nicht weniger trüb.

Die unmittelbaren Folgen der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums von drei Prozent in den vergangenen drei Jahren auf möglicherweise unter ein Prozent im kommenden Jahr sind recht einfach vorherzusehen: ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, geringere verfügbare Einkommen für die breite Masse der Bevölkerung und eine Zunahme des Budgetdefizits. Während seit Herbst 2005 die Zahl der Arbeitslosen bei guter Konjunktur um 50.000 zurückging, ist jetzt eine Trendwende

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