Der verlorene Sohn

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 35/08 vom 27.08.2008

HANSI LANG (1955-2008) Der König der 80er ist tot. Nachruf auf einen Musiker, der Amerika im Blut und Wien im Herzen hatte.

Ich renne aus dem Bild

Ich hab genug davon

Hansi Lang, "Ich spiele Leben" (1982)

Als bei Thomas Rabitsch am 6. Februar 1998 das Telefon läutete und ein Anrufer "Der Hans ist tot" sagte, glaubte der Musiker und Produzent im ersten Moment, dass Hansi Lang gemeint war. Tatsächlich war Hans Hölzel alias Falco auf der Dominikanischen Republik tödlich verunglückt. Zehn Jahre später, am 24. August 2008, ist Hansi Lang tatsächlich gestorben. Im AKH erlag der Musiker den Folgen eines Schlaganfalls, den er drei Tage vorher erlitten hatte. Diesmal hatte niemand damit gerechnet. Gemeinsam mit Rabitsch und Wolfgang Schlögl war Lang gerade im Studio, um letzte Hand an die zweite CD des Slow Club zu legen, als ihn der Schlag traf (siehe Interview auf der folgenden Seite). Hansi Lang hinterlässt eine 24-jährige Tochter und einige der besten Songs der Austropopgeschichte.

"Ich


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