Chic

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 35/08 vom 27.08.2008

MODE Ein neuer Schuhladen kommt sehr französisch daher. Was an dessen Besitzerin liegt.

Das kleine Wörtlein chic ist leider so gut wie ausgestorben. Vor ein paar Jahrzehnten, da hieß der Club noch Discotheque, Shops waren Boutiquen, und die Sachen, die es dort gab, waren chic. Erst recht, wenn sie aus Paris kamen, der ultimativen Modehauptstadt. Heute findet man etwas maximal noch schick, wie plump und bodenständig. Chic hingegen, das hat Pep und Stil. "Sportlich und chic" hat Anne Morel auf die Karten für die Eröffnung ihres Schuhgeschäfts in der Liechtensteinstraße drucken lassen. "Chaussures" steht da auch, französisch für Schuhe. Aus Frankreich kommen auch die meisten Labels, die Frau Morel im Sortiment hat; sie selbst kommt auch aus Frankreich (so wie ihr Mann und die Kinder).

Dort war sie lange im Schuhgeschäft tätig, genauer in den Exportabteilungen bekannter Unternehmen. Nun hat sie die Seiten gewechselt und zeigt Wien, was französische Frauen und Kinder so an den Füßen


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