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Wein tanken

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 36/08 vom 03.09.2008

Wo der Südtiroler Platz in die Annenstraße übergeht, wird nun Wein aus dem nordöstlichen Italien in Flaschen gefüllt. Die "Tankstelle" nennt Gerrit Mansutti die fünf Metallfässer der Vinothek Banear, die je tausend Liter Wein bergen. "Ich mach' kurz ein Gläschen vom Fass für den Herrn", sagt der gebürtige Friulaner und schnappt sich eine der Flaschen mit Drei-Liter-Volumen. Die neue Vinothek ist kein Lokal, doch verkosten darf man jederzeit. Im hinteren Raum füllt Mansutti Wein mit einem Zapfhahn ein. Gerne zeigt er das Kunden, die sich ihren nächsten Wein selber zapfen können. Die Selbstbedienung ist nur ein Angebot, günstiger wird der Einkauf dadurch nicht, und da kann man froh sein: Denn Tafelwein um € 1,50 je Liter ruft nach einem deftigen Essen, um den nächsten Tag gut zu übertauchen. Zum Käseteller genießt man lieber einen der Rotweine (ab € 5,- je 0,75-l-Flasche), die aus dem Gebiet Colli Orientali stammen. Dort scheint den ganzen Tag die Sonne, und Hügeln


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