He, hallo, wir zwitschern jetzt!

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 37/08 vom 10.09.2008

MEINUNGSMACHE In keinem Wahlkampf wurde so stark auf das Internet gesetzt wie in diesem. Doch die Parteien tun das oft sehr ungeschickt.

Gleich beginnt die TV-Konfrontation mit Heinz-Christian Strache. Noch schnell tippt Vizekanzler Wilhelm Molterer - oder einer seiner Mitarbeiter - eine Nachricht ins Handy ein: "Liebe leute, in kuerze treffe ich auf heinz-christian strache auf orf2." Wenige Minuten später kommt die nächste Botschaft vom ÖVP-Spitzenkandidaten: "So, die letzten vorbereitungen laufen, jetzt muss ich dann mein handy abschalten." Und nach der Konfrontation heißt es: "So, diskussion zu ende. Dem strache habe ich's gezeigt heute …"

Es handelt sich bei diesen Meldungen aber nicht um SMS, sondern um Kurznachrichten, die im Internet nachzulesen sind - unter http://twitter.com/wilhelmmolterer. Wer sich auf dem Onlineportal twitter.com anmeldet, kann Meldungen mit bis zu 140 Zeichen darüber verfassen, was er gerade tut oder was ihm gerade einfällt. "Microblogging" nennt die


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