"Eigentlich will ich immer weg"

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 37/08 vom 10.09.2008

THEATER Martin Kušej war einer der prägenden Regisseure der Direktion Bachler am Burgtheater. Jetzt mag er nicht mehr in Wien arbeiten. Ein Abschiedsgespräch.

Der Kärntner Martin Kušej, 47, ist einer der wichtigsten Regisseure des deutschen Sprachraums. Die bildgewaltigen, heiß-kalten, radikal konzeptionellen Inszenierungen, die er - gemeinsam mit dem Bühnenbildner Martin Zehetgruber - zunächst am Grazer Schauspielhaus entwickelte, eröffneten ihm 1992 den Weg nach Deutschland, wo er vor allem in Stuttgart und Hamburg engagiert war. Seit 1998 ist Kušej auch ein gefragter Opernregisseur, unter anderem inszenierte er bei den Salzburger Festspielen "Don Giovanni" und "La clemenza di Tito". 2005 und 2006 war Kušej in Salzburg für das Schauspielprogramm der Festspiele verantwortlich; im Herbst 2011 wird er Intendant des Bayerischen Staatsschauspiels in München.

Am Burgtheater debütierte Kušej im Oktober 1999 mit Grillparzers Komödie "Weh dem, der lügt!" - die Inszenierung bescherte


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