Seinesgleichen geschieht

Der Falter-Relaunch, die Marginalspalte und die Neuerfindung der Zeitung

Der Kommentar des Chefredakteurs

Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Es ist nicht das erste Mal, aber das letzte Mal ist immer das schönste. Der vorletzte Falter-Relaunch hatte 1991 stattgefunden. Als Florian Klenk im Mai 2007 von der Zeit als stellvertretender Chefredakteur zum Falter zurückkehrte, war damit das Zeichen für den Neuaufbruch des Blattes gesetzt. Der lang geplante Relaunch des Falter sollte endlich umgesetzt werden. Noch in Hamburg stellte Klenk mit List und Zähigkeit die Verbindung zwischen Falter und Dirk Merbach her, dem langjährigen Art Director der Zeit, der sich nun auch schon bei uns mehrjähriger Art Director nennen darf. Tatsächlich gelang es, Merbach nach Wien zu holen, ein Coup, dessen Bedeutung das Publikum erst bei Vorliegen dieses Hefts richtig einzuschätzen vermag.

Manche hatten gemeint, der Relaunch sei schon vollzogen, weil Merbach mit unserem Grafikteam die visuelle Kultur des Falter auffrischte, während wir im Hintergrund am Relaunch arbeiteten. Wir, das waren nach den nötigen Beschlüssen auf Gesellschafterebene


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