„Die Banken brauchen einen Wachhund“

Politik | aus FALTER 38/08 vom 17.09.2008

Der amerikanische Wirtschaftsguru Robert Shiller fordert die Zähmung des entfesselten Finanzkapitalismus

Gespräch: Richard Wimmer

Die Hypothekarbanken Fannie Mae und Freddie Mac wurden gerade noch gerettet, da schickt der Crash des Bankhauses Lehman Brothers die Börsen auf Talfahrt. Selbst österreichische Kleinanleger spüren die Auswirkungen. Wieso versagt die Kontrolle? Was machen die Banken falsch? Robert Shiller ist einer der renommiertesten Ökonomen Amerikas, die man zu diesem Thema befragen kann. In seinem soeben erschienenen Buch „The Subprime Solution“ analysiert der Yale-Professor die Ursachen der Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt. Kurzfristig müsse der Staat Rettungsaktionen für angeschlagene Banken und Unternehmen durchführen, so Shiller, langfristig bedürfe es aber radikaler Schritte.

Falter: Stehen wir aufgrund der Kreditkrise in den USA vor einer Wirtschaftskrise wie in den 1930er-Jahren, als 9000 Banken in den Ruin stürzten?

Robert Shiller: Die Zeiten sind

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